Zuerst das Problem verstehen. Dann verändern.

Komplexer E-Commerce verzeiht keine zufälligen Entscheidungen.

Vor der Entwicklung klären wir, was tatsächlich gelöst werden muss, welche Abhängigkeiten bestehen und wo die größten Risiken liegen.

Anschließend arbeiten wir in kurzen Etappen, überprüfen das Ergebnis regelmäßig und warten mit den Tests nicht bis zu den letzten Tagen vor dem Go-live.

Unser Prozess lässt sich in vier Phasen gliedern.

Der Prozess

Vier Phasen für die Projektumsetzung

  1. 01

    Verständnis und Discovery

  2. 02

    Konzeption und Umsetzung

  3. 03

    QA und Go-live

  4. 04

    Stabilisierung und Weiterentwicklung

Verständnis und Discovery

Der Umfang der ersten Phase hängt vom Projekt ab.

Bei einer Neueinführung können dazu Workshops zu Geschäftsprozessen, Architektur und Integrationen gehören.

Bei einer Migration erfassen wir die Funktionen der bestehenden Plattform sowie die Daten und Prozesse, die beibehalten oder verändert werden müssen.

Bei der Übernahme einer bestehenden Magento-Plattform analysieren wir außerdem Code, Konfiguration, Datenbank, Integrationen und Infrastruktur.

Vor allem wollen wir einige Fragen beantworten:

  • welches Geschäftsproblem lösen wir,
  • welche Funktionen werden tatsächlich benötigt,
  • welche Systeme sind miteinander verbunden,
  • wo liegt die Quelle der jeweiligen Daten,
  • was lässt sich mit dem Standard der Plattform umsetzen,
  • wo ist eine Individualisierung gerechtfertigt,
  • welches sind die wichtigsten Risiken.

Bei größeren Projekten führt die Discovery zu einem abgestimmten Umfang und einer funktionalen und technischen Dokumentation, auf der die Entwicklung aufbauen kann.

Wenn wir eine bestehende Plattform übernehmen

Wir gehen nicht davon aus, dass das alte System neu geschrieben werden muss.

Wir bewerten die einzelnen Elemente anhand von vier möglichen Entscheidungen:

Beibehalten

Es funktioniert und es gibt keinen Grund, es zu ändern.

Überarbeiten

Es hat einen Wert, muss aber geordnet werden.

Ersetzen

Die bestehende Lösung weiterzuentwickeln ist nicht mehr sinnvoll.

Entfernen

Es erhöht Komplexität oder Kosten, ohne genügend Mehrwert zu schaffen.

Das Ziel ist, das Problem zu lösen – nicht einen möglichst großen Arbeitsumfang zu schaffen.

Konzeption und Umsetzung

Sobald die Richtung feststeht, teilen wir den größeren Umfang in kleinere Einheiten auf.

In der Regel arbeiten wir in Zyklen von ein bis zwei Wochen. In größeren Projekten können Backend, Frontend und Integrationen parallel entwickelt werden.

Im Tagesgeschäft wird das Projekt von einem PM geführt.

Diese Person verantwortet Organisation, Status, Prioritäten und Kommunikation. Wenn eine Entscheidung zu Architektur, Integration oder einer konkreten technischen Lösung erforderlich ist, werden die Verantwortlichen für diesen Bereich einbezogen.

Der Kunde hat Einblick in den Fortschritt, die aktuellen Prioritäten und die Entscheidungen, die den Projektumfang beeinflussen.

Wenn sich Anforderungen ändern, möchten wir dies wissen, bevor die Arbeit am jeweiligen Element beginnt – nicht erst nach seiner Umsetzung.

QA und Go-live

Tests sind Teil des Prozesses und nicht die letzte Aufgabe vor dem Produktivbetrieb. Wir prüfen die umgesetzten Funktionen und die kritischen Pfade des Verkaufsprozesses.

Je nach Projekt umfasst dies unter anderem:

  • Funktionstests,
  • Integrationstests,
  • Regressionstests der wichtigsten Prozesse,
  • Überprüfung der Performance,
  • Prüfung in einer Vorproduktionsumgebung.

Bei Prozessen, die besonderes Fachwissen erfordern, oder bei umfangreichen neuen Funktionen führt der Kunde zusätzlich eigene UAT durch.

Änderungen gelangen zunächst in eine Staging- oder Vorproduktionsumgebung. Erst nach der Überprüfung werden sie produktiv gesetzt.

Bei größeren Updates planen wir die Bereitstellung so, dass das Risiko einer Verkaufsunterbrechung begrenzt bleibt und die Änderung bei Bedarf schnell zurückgenommen werden kann.

Stabilisierung und Weiterentwicklung

Mit dem Go-live verschwindet das Projekt nicht von unserem Radar.

Nach größeren Änderungen beobachten wir das System unter realer Last und mit realen Daten. Probleme, die erst im Produktivbetrieb sichtbar werden, lösen wir im Rahmen der Stabilisierung.

Anschließend kann die Zusammenarbeit in eine dauerhafte Wartung und Weiterentwicklung der Plattform übergehen.

Dies kann unter anderem umfassen:

  • Bearbeitung von Incidents,
  • Magento-Updates,
  • Sicherheit,
  • Entwicklung neuer Funktionen,
  • Performance,
  • weitere Integrationen,
  • B2B-Entwicklung,
  • Eintritt in weitere Märkte.

So bleibt das im Projekt gewonnene Wissen in dem Team, das anschließend für die weitere Entwicklung verantwortlich ist.

Technischer Support und Wartung

Wie wir die Zusammenarbeit beginnen können

Diagnose

Wenn zunächst die Ursache des Problems und die Prioritäten bestimmt werden müssen.

Projekt

Wenn der Umfang eine Neueinführung, Migration, Projektrettung, Integration oder einen größeren Umbau umfasst.

Unterstützung eines bestehenden Teams

Wenn ein Unternehmen ein eigenes Team hat, aber zusätzliche Kompetenz in Magento, Hyvä, Integrationen oder Infrastruktur benötigt.

Dauerhafte Betreuung und Entwicklung

Wenn die Plattform geschäftskritisch ist und kontinuierliche Wartung sowie weitere Änderungen benötigt.

Kommunikation

Im Alltag nutzen wir Freshdesk, Microsoft Teams und/oder Slack sowie E-Mail. Wir können auch mit den Tools des Kunden arbeiten, wenn seine Organisation so aufgestellt ist.

Das Werkzeug ist zweitrangig.

Entscheidend ist, dass klar ist, woran wir arbeiten, was als Nächstes kommt, wer verantwortlich ist und wo ein Risiko entstanden ist.